Wir lieben Konsens

em. und das Anlehnen

Posted on: 14. November 2010

Hier eine kleine platonische Konsenserfahrung von em.:

gestern abend hatte ich mein 2. bewusstes konsens-erlebnis. beim dvd schauen fragte ich eine bekannte ob ich mich bei ihr anlehnen dürfte (mir war sehr nach körperkontakt und es brauchte einiges an überwindung meinerseits, diese person das zu fragen. zur klärung: ich wollte mich auch wirklich nur anlehnen, sonst nix). ihre antwort: „äh, Nein, da bist du bei mir an der falschen.“ okay, ich kam mir doof vor, fand’s schade und hab überlegt ob sie dachte, dass ich mir mehr erhoffe. ich wartete mit der nachfrage bis zum ende des films weil es mir wichtig war ihr klares Nein einfach so stehen zu lassen.
als ich die situation nach dem film nochmal ansprach und wir noch ein paar sachen klären konnten bzw. allgemein über das konsenskonzept sprachen, meinte ich zu merken, dass sie erleichtert war, dass ihr Nein wirklich okay für mich war, ich das nicht komisch fand noch als unnormal oder sonstwie bewertete und dadurch auch keine distanz zwischen uns entstand.
als sie mich zum abschied herzlich umarmte, war meine freude darüber groß weil ich wußte, dass das etwas war was sie mit mir teilen konnte und wollte.

1 Response to "em. und das Anlehnen"

Danke sehr an den Autor.

Gruss Nadine

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