Wir lieben Konsens

„Fffffffflicken!“

Posted on: 29. Mai 2011

Gerade eben musste ich recht herzhaft lachen ob eines köstlichen Dialogs aus Die Liebe im logischen Raum, eines Romans von Rebecca Goldstein. Die Protagonistin Renee erhält von einer guten Freundin namens Ava Nachhilfe darin, „ficken“ zu sagen. Das geht so…

Sie gab sich große Mühe mit mir (…) und sie ging so weit, den großen Teil eines Abends dem Versuch zu widmen, mich das Wort „ficken“ aussprechen zu lassen.
Wir hatten in der West End Bar gesessen, Bier getrunken, und ich erzählte ihr eine Geschichte, die ich in der Subway gehört hatte. Die Pointe enthielt das Wort „ficken“. Ich hatte nicht gewusst, daß ich nicht in der Lage sein würde, es auszusprechen. Ich hatte es nie zuvor versucht. Wir waren schon etwas angetrunken, und meine Versuche, die beiden Silben herauszubringen, hatten uns beiden hysterische Lachanfälle eingebracht.
„Paß auf, sag: kicken.“
„Kicken.“
„Ticken.“
„Ticken.“
„Okay. Wir sind fast soweit. Jetzt, ficken. Los, ffff.“
„Ffff.“
„Fffffficken. Du schaffst es, Kind, ich weiß, daß du es schaffst. Fffficken.“
„Ffffffff.“
„Genau. Ffffficken. Los, sag es, für die anderen Töchter Israels. Ficken.“
„Ffffff.“
„Für deine Mutter, Renee, sag es für deine Mutter. Ficken.“
„Ffffff.“
„Ficken.“
„Fffffffflicken!“
Wir verschluckten uns an unserem Bier. „Flick dich“ wurde zu einem unserer Lieblingskraftausdrücke.

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