Wir lieben Konsens

Wir alle haben das Recht, asexuell zu leben.

Posted on: 26. Juni 2011

Ich drücke allen Romantikern, die asexuell leben wollen, die Daumen, dass sie irgendwann mal die für sie romantisch-platonisch lebenden Topfdeckel finden! Damit ihr nie wieder bescheuerte Grundsatzdiskussionen führen müsst und euch einfach Zuhause fühlen könnt. Bis dahin wünsche ich euch viel Geduld. Speziell mit den sexuell Lebenden, die euch mit ihrem Unverständnis gegenüber platonischer Romantik das Leben schwer machen.

 

PS – An Alle, die sexuell leben wollen und nicht verstehen können, wie es asexuell geht: HÖRT AUF ZU NERVEN und macht euch mal klar, dass sexuelle Enthaltsamkeit wunderbar geht. Oder habt ihr 24 h am Tag nichts anderes im Kopf als Sex, Sex im Kopf und eure Hände in der Hose, wenn niemand zum vögeln zur Verfügung steht?

Dieser Artikel ist solidarisch mit der_dem Asexuellen_m aus diesem Artikel: Asexualität: „Ich bin 28 Jahre alt und hatte noch nie Sex“

8 Antworten to "Wir alle haben das Recht, asexuell zu leben."

Ich denke bei den meisten Asexuellen ist es ein biologischer Zustand, keine bewußte entscheidung.
Asexualität ist ja etwas anderes als Enthaltsamkeit – wobei ich die auch nicht verstehe. Sex an sich ist ja etwas schönes. Warum man darauf verzichten sollte ist mir schleierhaft.

TRIGGERWARNUNG: Ich habe ne ausgesprochen sexpositive Schreibe in dem Posting!
Hä, kannst du mir mal bitte erklären, wie du darauf kommst, dass Sexualität durch Biologie verursacht wird??
Ich finde (A-)sexualität und alles andere einfach so geil, ich brauch mir das nicht herbeibiologisieren! Das klingt mir sehr nach Hokuspokus. Hokuspokus ist mir auf metaphysischer Ebene echt lieber. Da kann ich machen was ich will und niemand quakt mir rein. Definitionsmacht hoch vier sozusagen. *g*

Och, wenn ich jeden Tag einen platonischen Orgasmus hätte, könnte ich gut auf Sex verzichten. Der CSD hat für mich beispielweise einen echt fetten platonischen Orgasmus dargestellt. Das war für mich bisher DER Höhepunkt des Jahres. :)

[…] einem ein Recht auf Sexiness redet, sollte zumindest auch von einem Recht auf Asexualität reden: https://wirliebenkonsens.wordpress.com/2011/06/26/das-recht-nein-zu-sagen/ (vermutlich interessant, aber von mir noch nicht […]

Christian, der Punkt ist, dass die Frage nach Ursachen, Entscheidung oder Biologie überflüssig ist (wenn jemand glücklich ist mit ihrer A_Sexualität, Bisexualität, Omni- oder Homosexualität, oder Vorliebe für Spaghetti oder blau). Es ist schöner, einfach sein-gelassen als erklärt zu werden.

Amen. :) Ich liebe blau, frau und Spagetti. Aber Bruschetta ist noch viel besser.
Ach ja: Ich brauche auch keine Physik zum Ficken!

[…] zum Thema findet sich im Mädchenblog (Sind Slutwalks wirklich sinnvoll?, vgl. dazu auch noch: Das Recht, asexuell zu leben). Bei der Mädchenmannschaft diskutiert Magda folgende drei Einwäde gegen Slutwalks: „Es macht […]

ganz klar : kommentare a la Christian disqualifizieren sich selbst und haben imho auf sog. sex-postiven oder feministischen blogs nix „verloren“.

ansonsten zum post/thema : d’accord und methinks dass mensch sich jederzeit selbst definieren kann wie wann etc. auch immer mensch will.
und auch sog. asexualität ist einzig und allein definitions- und lebenshoheit von mensch selbst. punkt.

btw, sog. sex-positivität beinhaltet für mich jegliche denkbare form von selbstbestimmter sexualität. ergo auch jedwede form von selbstbestimmter a-sexualität. das werde ich nicht sog. diskutieren, es sei denn mensch signalisiert mir ein interesse an einem gespräch/fragt mich. bei interesse meinerseits frage ich einfach bzw. erwarte eine gesprächsbereitschaft an mich.
niemand „muss“ mit mir reden ./. ich erwarte nicht, das mensch redet um sog. sich zu erklären. (wenn sowas wäre dann kämen mir ungefragte sog. selbst-erklärungen etwas suspekt vor)
ansonsten „leben und leben lassen“.
enjoy/life.

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